Saunawelten: Abschalten, Eintauchen, Auftauchen

Energie tanken für neue Erlebnisse

Der Begriff Sauna kommt aus dem Finnischen und ist etymologisch nicht eindeutig einzuordnen. Vermutlich hatte er ursprünglich die Konnotation „winterlicher Aufenthaltsort”. Um das Wärmegefühl zu steigern, wurde Dampf erzeugt. Hierzu wurde Wasser auf zuvor auf dem Feuer glühend heiß erhitzte Steine gegossen. Auf diese Weise konnte die Temperatur derart erhöht werden, dass die anwesenden Personen ihre Kleidung ausziehen konnten.

In den ersten Saunen wurden die Steine auf einem Holzfeuer erhitzt und den Rauch (auf Finnisch savu) ließ man, nachdem er sich im Raum (tatsächlich erinnert die finnische „Sauna“ an dieses Zimmer) verbreitet hatte, heraus.
Sowohl als Sauna als auch als Wohnhaus verwendete Bauten fand man in Finnland noch bis zum 19. Jh.. Allerdings handelte es sich hier um durch Armut bedingte Ausnahmen oder um eine vorübergehende Nutzung dieser Bauten, denn bereits ab dem 12. Jh. trennte man die Sauna vom Wohnbereich, wie aufgefundene Dokumente belegen.

SAUNATYPEN

Finnische Sauna = „trockene Sauna“

Temperatur 90° C – Feuchtigkeit 10–20 %

Dies ist die ursprüngliche Sauna oder die Sauna im eigentlichen Sinne. Ihre Temperatur kann 80–100° C erreichen und eine enorme Hauttranspiration bewirken, während die Feuchtigkeit hier nicht mehr als 10–20 % beträgt, solange kein Wasser auf die Steine gegossen wird. Gelegentlich werden dem Wasser essentielle Öle mit Balsamwirkung, wie beispielsweise Kiefern- oder Eukalyptusessenzen zugefügt. Als Öfen können Holz- oder Elektroöfen verwendet werden. Der Saunagang sieht im Allgemeinen den minütigen Wechsel des Saunaaufenthalts mit kaltem Wasser oder kalten Duschen vor.

Sanarium oder Biosauna = „mittlere Sauna“

Temperatur 60° C Feuchtigkeit 40–50 %

Hierbei handelt es sich um ein Zwischending zwischen finnischer Sauna und türkischem Bad. Bei diesem Saunatyp kann die Temperatur 50–60° C erreichen, während die Feuchtigkeit im Allgemeinen bei 50 % liegt.
Insgesamt schwitzt man hier weniger als in der finnischen Sauna, was aber durch den allgemein längeren Aufenthalt kompensiert wird (letztlich kann man hier also mehr Flüssigkeit verlieren).
Manchmal wird in dieser Art von Sauna ein aus angefeuchteten Trockenkräutern angesetzter Aufguss gemacht, dessen Dampf die Bedingungen eines Heubades reproduziert.

Türkisches Bad = „feuchte Sauna“

Temperatur 50° C Feuchtigkeit 50 %

Die Umgebung ist mit Wasserdampf erfüllt (Feuchtigkeit von 100 %), der einen Nebel bei geschichteter Temperatur (von 20/25° C auf Höhe der Füße bis zu 40/50° C auf Höhe des Kopfes) bildet. Durch die Ablagerung auf der Haut fördert dieser wiederum die Transpiration.
Der Saunagang wird allgemein nicht nur als Dampfbad gesehen, sondern auch als ein geselliger und entspannender Moment, der häufig mit Massagen kombiniert wird. In der arabischen Tradition, besteht der Hamam (abgeleitet vom arabischen „Bad“) − vergleichbar mit den römischen Thermen − aus drei Räumen: einem sehr heißen (harara), einem lauwarmen und einem kühlen.
Gemäß der marokkanischen Tradition sieht der Hamam die Benutzung von schwarzer Seife, Arganöl und Rassoul (zuweilen rhassoul geschrieben und in der korrekten Schreibweise, ghassul) vor: eine Tonerde, die im marokkanischen Atlasgebirge gewonnen wird. Bei der schwarzen Seife handelt es sich um eine dunkle Paste auf Oliven- und Mineralsalzbasis, die aufgrund ihrer reinigenden, eine besonders weiche Haut bewirkenden Peeling-Eigenschaften, im Tepidarium auf den ganzen Körper aufgetragen wird. Durch das Reiben mit einem Luffa-Handschuh wird der Kreislauf angeregt. Arganöl wird aus den Samen der gleichnamigen Pflanze gewonnen, die in Wüstenzonen wächst. Die Massage schließt traditionell den Hamambesuch ab. Das Ghassul, wird in Kombination mit Wasser zu einer zarten Paste, die auf die Hände und Füße aufgetragen wird, um Verunreinigungen aufzusaugen, die nach zehn Minuten Wirkzeit ganz einfach mit Wasser entfernt werden.
Angefangen von den Spas bis zu Schönheitsfarmen ist der Hamam das weit verbreitetste Schönheitsritual.

Nacktsein

Die Sauna wurde auch aufgrund ihrer familiären und sozialen Interaktion in Hinblick auf ein vollständiges Nacktsein konzipiert.
Entsprechend halten wir uns in der Sauna an die Nacktpflicht, während wir empfehlen, sich in den Gemeinschaftsbereichen mit einem Handtuch oder Bademantel zu bedecken. In der original finnischen Sauna verbieten die Temperaturen von fast 100 Grad zur Vermeidung eines Kreislaufzusammenbruchs jede Art von Kleidung oder Schutz. Das Tragen eines Badeanzugs oder einer Badehose ist aufgrund der Gefahr von aus den Synthetikfasern austretenden giftigen Substanzen und zur Vermeidung einer Blockierung des lymphatischen Systems verboten.

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